Und zwar gewaltig. Aber erstmal von Anfang an. Stefan hat uns am Flughafen in Auckland abgeholt, wir haben uns einen netten roten Flitzer gemietet und sind gleich mal Richtung Sueden, Hamilton, gefahren. Am naechsten Tag sind wir aber gleich weiter nach Rotorua, dem groessten maorischen Zentrum Neuseelands. Tagsueber haben wir einen Spaziergang durch den Park gemacht, in dem immer wieder Schwefelrauch aus Quellen hochsteigt, die einfach so aus dem Boden sprudeln. Diese Quellen sind wahnsinnig heiss (eigene Erfahrung) und ein bisschen unheimlich. Und der Dampf stinkt eben auch nach Schwefel. Deshalb haengt den ganzen Tag, je nach Windstaerke mehr oder weniger, ein fauler-Eier-Geruch in der Luft und ist sehr gewoehnungsbeduerftig. Gestern Abend hatten wir ein typisch maorisches Hangi mit einer Tanzauffuehrung, die uns das Leben der Ureinwohner Neuseelands naeher bringen sollte.

Im Gegensatz zu den Aboriginies in Australien leben die Maori hier wie alle anderen Einwohner, man erkennt sie nur an der etwas dunkleren Hautfarbe. Ein Hangi ist ein typisch zubereitetes Essen, naemlich in einer Kuhle auf dem Boden, unter der das Feuer brennt. Deshalb haben die Kartoffeln auch mehr nach Holzkohle geschmeckt als nach sonst was.
Heute sind wir weiter nach Taupo, auf dem Weg dorthin waren wir in Wai-O-Tapu, eine Thermallandschaft mit brodelnden Quellen, Schlammbecken und einem Geysir. Der wurde allerdings kuenstlich mit Waschpulver zum Ausbruch gebracht. All das ist fuer uns sehr fremd.

Man kann sich kaum vorstellen, dass die Erde an manchen Stellen so 'duenn' ist und ihre Bewegungen an die Oberflaeche kommen. Die Steine sind gefaerbt von den vielen chemischen Stoffen, die in der Erde sind, wie zum Beispiel Schwefel. Den Wasserfall danach konnten wir sehr viel besser geniessen, das gibt es auch zu Hause ;-).

Ansonsten gefaellt uns Neuseeland bisher sehr gut, es ist sehr unterschiedlich von Australien, was Landschaft und Wetter betrifft. Und Naturkatastrophen hatten wir noch keine. Toi toi toi, dass das auch so bleibt. Morgen gehts weiter in den Tongariro Nationalpark, von dem aus wir dann eine 'Vulkanueberquerung' machen. Mehr beim naechsten Mal.
Liebe Gruesse vom anderen Ende der Welt!
1 Kommentar:
Hallo ihr drei!
Juchuuuuuuuuuu - endlich der erste Bericht aus Neuseeland, wobei das mit dem Gestank wirklich Gewöhnungsbedürftig klingt :)
Komisch wohl für Kathas Freund nun plötzlich selbst auf den "Blog-Fotos" zu sein und nicht diese aus Deutschland aus anzuschauen.
Würd auch gerne mal auf einem zu sehen sein ;)
Liebe Schwester, so weit warst du noch nie von mir weg...Ich denke weiterhin ganz doll an dich!
BIG HUG!
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