Freitag, 30. Januar 2009

Es gibt sie doch!


Yuchuuu! Gestern haben wir endlich die lang ersehnten Kaenguruhs gesehen. Zwar nur im Zoo, aber immerhin! Und nicht nur gesehen, sondern auch streicheln koennen. Streichelzoo sieht halt in Australien etwas anders aus. Wir waren rund um begeistert von unserem Besuch im Australia Zoo gestern. Neben den gechillten Kaenguruhs durften wir auch die weniger weichen Koalas streicheln und haben auch sonst viele interessante Tiere in wunderschoen angelegten Gehegen gesehen: viele Krokodile, Schlangen, Dingos, Wombats, Emus, Elefanten und Tiger. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt. Etwas uebertrieben war die Vergoetterung von Steve Irwin, dem "Crocodile Hunter". Seine Eltern haben den Zoo ins Leben gerufen (urspruenglich um Krokodile und andere Tiere aufzupeppeln). Fuer die Australier war er einfach ein Idol - was fuer uns vielleicht nicht ganz so leicht nachvollziehbar ist, da Schlangen und Krokodile in unseren deutschen Vorgaerten ja auch weniger zu finden sind....
Nach dem aufregenden Tag im Zoo haben wir bei Rob gekocht. Wow! Das ist tatsaechlich eine Meisterleistung, da wir uns doch haeufiger als das Budget es eigentlich zulaesst von einem Burger im Restaurant oder beim grossen Meister "Goldenes M" hinreissen lassen.
Heute Morgen ging's dann in aller Fruehe weiter von Brisbane nach Rainbow Beach. Dort haben wir einige Informationen zu unserem Ausflug fuer die naechsten drei Tage bekommen. Die werden wir naemlich auf der groessten Sandinsel der Welt verbringen: Fraser Island. Mit einem Jeep und 9 uns bisher nur kurz vorgestellten anderen Backpackern geht's dann auf Inselerkundung. Geschlafen wird in Zelten.
Auf dass uns kein zu heftiger Regensturm erwischt!

Mittwoch, 28. Januar 2009

Byron Bay und Brisbane

Die Busfahrt nach Byron Bay war wirklich ertraeglich, der Bus hat nicht so viele Stops zwischendurch gemacht, so dass man gut schlafen konnte. In Byron Bay angekommen, hat es erstmal geregnet. Aber wie. Wie wir spaeter erfahren haben, ist hier noch Regenzeit, was sich jetzt die ganze Kueste bis nach Cairns hochziehen wird. Wir hoffen aber auf nur einige wenige Schauer und trotzdem viiiiiel Sonne. Byron Bay ist eine kleine Kuestenstadt, in der es mehr Surfbretter als Einwohner gibt. An manchen Stellen (siehe Bild) ist es kaum von Orten auf Sylt zu unterscheiden ;-). Da es fuer einen Strandtag eindeutig zu regnerisch war, haben wir eine kleine Tour zum Leuchtturm und oestlichsten Punkt des australischen Festlandes gemacht und sind durch einen kleinen Regenwald wieder zurueck gelaufen und haben bei der Gelegenheit auch den Watego-Strand gesehen, an dem anscheinend die Surfer mit den Delphinen um die Wette die Wellen abreiten. Die Delphine haben sich aber so gut versteckt, dass wir sie nicht entdeckt haben. Der naechste Tag war viel freundlicher und wir lagen, wie so oft, am Strand und haben den Surfern zugeschaut. Abends haben wir uns zum ersten Mal seit langem einen leckeren Salat mit Dressing zum spruehen gemacht und waren danach noch in der 'Stadt', da ja Australia Day war.



Anscheinend ist es 'in', sich am Australia Day mit nichts als einer Flagge zu bekleiden. Wir konnten aber gerade noch so an uns halten und haben da nicht mitgemacht. Ebensowenig wie bei den lustigen Spielen, die in der Kneipe ausgetragen wurden. Wir haben lieber zugeschaut, wie sich die Mitspieler bei der 'Reise nach Jerusalem' ein Kleidungsstueck nach dem anderen ausgezogen haben, um weiter um ein kostenloses Wochenende auf den Fraser Islands zu spielen.
Gestern (27.Januar) haben wir mal wieder unsere Sachen gepackt und sind nach Brisbane gefahren. Dort wurden wir von Rob, einem Bekannten, abgeholt, bei dem wir auch wohnen duerfen. Wir haben unser eigenes Zimmer und ein eigenes Bad! Die Wohnung ist superschoen und liegt etwas ausserhalb von Brisbane. Man kann aber am Wasser in einer halben Stunde in die City laufen, wirklich schoen. Wir sind von Brisbane so begeistert, dass wir noch eine Nacht laenger bleiben uns erst am Freitag nach Rainbow Beach weiterfahren. Gestern haben wir uns nur die Stadt angeschaut und waren im botanischen Garten.


Nach einem ausgiebigen Fruehstueck sind wir jetzt wieder in der Stadt, treffen uns heute Abend mit den drei Australiern, die wir inThailand kennen gelernt haben und morgen wollen wir in den Australia Zoo, um ENDLICH Kaenguruhs zu sehen. Wir glauben mittlerweile, dass jeder nur behauptet, dass es in Australien Kaenguruhs gibt. Eigentlich gibt es die gar nicht. Und vielleicht werden manchmal ein paar Atrappen an die Strassenraender oder im Zoo ausgestellt, um den Eindruck zu erwecken, dass es sie gaebe. Und wer isst schon sein Nationaltier? Wir werden uns morgen davon ueberzeugen und euch den Beweis liefern, ob das Ganze nur ein Maerchen ist oder ob es die niedlichen Tiere hier tatsaechlich gibt.

Samstag, 24. Januar 2009

Wir schmelzen dahin...

...weil es hier so unglaublich heiss ist. Wir SITZEN im Internetcafe und uns laeuft die Suppe nur so runter. Anscheinend hatte es heute in der City 45 Grad. Wir sind an den Manley Beach gefluechtet, der mit einer Feahre zu erreichen ist. Aber auch dort war es so dermassen heiss, dass wir es auch im Schatten nur bis um 15 Uhr ausgehalten haben. Der Wind ist auch warm und das Wasser leider viiiiiiel zu kalt (so um die 18 Grad), um mit mehr als den Fuessen hinein zu gehen.


Unsere letzten Tage waren ereignisreich. Am Mittwoch haben wir eine Stadtfuehrung gemacht, die ein Student und ehemaliger Traveller organisiert hat. Wir haben sehr viele Insidertipps bekommen und ihn auch gestern Abend auf ein Bier nochmal getroffen. Am Donnerstag waren wir in den Blue Mountains, knappe zwei Stunden von hier entfernt. Dort stehen die "three sisters", die in fuer den Glauben der Aboriginies eine grosse Rolle spielen. Ausserdem sieht man beeindruckende Waelder und Schluchten. Die versprochenen Kaenguruhs haben wir leider nicht gesehen. Wir hatten uns eigentlich auf einen anstrengenden Tag eingestellt, an dem wir viel laufen werden und uns auch schon darauf gefreut. Nur leider war unser Guide nicht unbedingt der fitteste und hat immer beim Bus gewartet, waehrend wir zu einer Aussichtsplattform gelaufen sind. Auch der von ihm angekuendigte "hard walk", den nur ein kleiner Teil der Gruppe (natuerlich wir beide auch) gemacht hat, war eher ein laengerer Spaziergang.

Den beruehmten Beachwalk am dem Bondi Beach haben wir gestern gemacht. Man kann ueber einen schoen angelegten Kuestenweg fuenf Straende ablaufen. Mit dem Gratis-Getraenke-Heft, das wir vom Hostel bekommen haben, haben wir immer wieder Pausen gemacht und uns zuletzt nach vier Stunden laufen wieder am Bondi Beach entspannt. Nach dem freien BBQ im Hostel (es gab leider doch kein cangaroo meat, wie davor angekuendigt ;-)) sind wir noch ein bisschen in der Stadt unterwegs gewesen und haben uns wie gesagt mit Michael, dem Tourguide nochmal getroffen.

Heute Abend geht die Reise weiter, wir fahren von Sydney rund 13 Stunden mit dem Greyhound Bus nach Bayron Bay, wo es schoene Straende und hohe Wellen geben soll.

Bis dahin, macht's gut!

Dienstag, 20. Januar 2009

Grossstadt, Dschungel und no worries

Unsere letzten Tage in Thailand haben wir noch voll ausgenutzt und der Abschied fiel uns schon etwas schwer. Die Dschungel-Tour in Chiang Mai war toll. Am ersten Tag sind wir ein wenig gewandert und haben uns einen Wasserfall angeschaut. Ab nachmittags waren wir schon in unserem Camp, in dem wir dann auch uebernachtet haben.
Die Einheimischen haben uns ein leckeres Essen (Curry, Gemuese, Reis) gezaubert und danach haben wir noch ein paar Stunden am Lagerfeuer mit unserer Reisegruppe gesessen. Ziemlich frueh ging's dann auch schon ins Bett. Wir haben saemtliche warme Klamotten, die wir auf der Reise dabei haben und seit dem Hinflug nach Singapur nicht mehr gebraucht haben, angezogen. Im Dschungel kuehlt es nachts bis auf sechs Grad ab.
Solche Temperaturen sind wir nicht mehr gewohnt. Am naechsten Tag hatten wir zwei Highlights: Wir sind auf einem Elefanten geritten und waren White Water Raften. Der Elefantenritt war lustig. Wenn so ein riesiges Tier sich in Bewegung setzt, wird man ganz schoen hin- und hergeschaukelt. Unser Elefant war besonders stur und musste sich nach jedem dritten Schritt mit Gruenzeug belohnen, welches er sich gemuetlich mit dem Ruessel aus den Baeumen gerissen hat. Durch den Fluss wollte er auch nicht unbedingt laufen und der Pfleger musste ab und zu nachhelfen. Das Rafting hat in einer Wasserschlacht zwischen den einzelnen Booten geendet und hat uns so viel Spass gemacht, dass wir es in Australien wiederholen wollen.

Gegen Abend waren wir wieder in unserer Unterkunft in Chiang Mai, durften dort noch duschen und sind dann mit einem kleinen Minibus wieder zurueck nach Bangkok gefahren. Der Minibus war ziemlich schnell unterwegs und so waren wir statt um halb sechs schon um vier Uhr nachts in Bangkok. Wie der Zufall (oder das Schicksal?) es will hat sich im Bus ein Nepalese neben uns gesetzt, der in Bangkok seine Schwester besucht hat, die auch noch in einem riesigen Haus wohnt. Der Mann hat uns dann angeboten, dort zu uebernachten bzw. wenigstens fuer ein paar Stunden auszuruhen. Da wir wirklich nicht wussten, was wir sonst machen sollten und im Bus auch nicht viel schlafen konnten, haben wir das Angebot angenommen und wurden in dem Haus mit Handtuechern, Seife und sogar frischen Schlafanzuegen versorgt. Die Gastfreundschaft hat uns fast sprachlos gemacht. Am naechsten Morgen war der Nepalese schon wieder unterwegs und wir konnten nur seiner Schwester noch mit Haenden und Fuessen danken. Eine weitere praktische Fuegung: Das Haus war nur wenige Gehminuten von der belebten Khaosan Road entfernt - die Strasse, in der fast alle Backpacker in Bangkok uebernachten. Dort haben wir gleich ein Zimmer gefunden und konnten unsere Rucksaecke abladen. Den Tag haben wir shoppend auf dem Weekend Market von Bangkok verbracht. Dort sind etwa 6.000 Verkaeufer, die ihre Waren von Kleidung ueber Stecknadeln bis hin zu kleinen Welpen so ziemlich alles verkaufen. Abends sind wir auf der Khaosan Road auf- und abgelaufen und mussten dann packen, denn am naechsten Tag ging's zum Flughafen. Nach einem ziemlich unbequemen neunstuendigen Flug sind wir in SYDNEY gelandet! Die Hostelsuche hat etwas gedauert, da wir noch gar nicht wussten, wo wir uebernachten koennen und uns vor Ort erkundigen mussten. Nachdem wir ein nettes Hostel gefunden hatten, ging's gleich mal an die Planung unseres Australienaufenthalts. In einer Reiseagentur haben wir jetzt ein ganzes Paket mit Unterkuenften und Ausfluegen fuer die vier Wochen hier gebucht. Ueber die einzelnen Sachen wollen wir noch nichts verraten. Nur so viel: Das ein oder andere wird auch fuer uns eine Herausforderung und abenteuerlich werden! Viel von Sydney haben wir noch nicht gesehen. Sightseeing-Tour ist auf Grund von Schlafmangel auf morgen verlegt worden. Heute waren wir am Bondi Beach und haben schon ein paar Surfer beobachtet. Das Klima hier ist sehr angenehm - die Luftfeuchtigkeit vermissen wir jedenfalls nicht! Die Australier sind sehr relaxed und enden fast jeden Satz mit einem "oh, no worries!".

In diesem Sinne: Wir sind gut an unserem naechsten Ziel gelandet und freuen uns auf ereignisreiche vier Wochen mit no worries in Australien!

Donnerstag, 15. Januar 2009

1500 Kilometer in 33 Stunden

Die Tage auf Ko Phangan waren nicht sehr ereignisreich, zumal das Weter ploetzlich schlechter wurde und wir nur noch mit Pulli und Decke auf unseren Liegen lagen und in das tosende Meer geschaut haben. Dazu kam noch, dass unsere Unterkunft im nur ueber Schotterpisten erreichbaren Osten der Insel lag und schon die Fahrt zur Fullmoonparty am Samstag ein kleines Abenteuer war. Ueber Stock und Stein und ohne Ruecksicht auf Verluste hat der Fahrer uns hinten auf seinem Pickup in Rekordzeit durch den dortigen Dschungel an den Haad Rin Beach gebracht, an dem die Fullmoonarty stattfand. Anfangs waren wir etwas skeptisch, ob es uns dort gefallen wuerde, wir hatten uns das als zehnmal schlimmer als zu Silvester am patong Beach auf Phuket vorgestellt. Aber wir waren wirklich positiv ueberrascht. Ein ganzer Strandabschnitt mit lauter feierwuetigen Menschen, die alle gut drauf waren nd Spass haben wollten. An verschiedenen Bars waren alle Musikrichtungen vertreten, Feuerkuenstler sind aufgetreten und an einer Bar haben zwei Maenner ein ganz langes Seil geschwungen, das ebenfalls in Flammen stand. Wer sich traute, konnte unter das Seil und wie beim normalen Seilspringen eben auch, immer hochhuepfen, wenn das Seil auf den Boden kam. Manche haben es fuenfmal geschafft, manche nur einmal, bis das brennende Seil an irgendeiner Stelle ihres Koerpers haengen blieb.
Wir haben zufaellig noch drei Australier getroffen, die wir bereits von Ko Samui kannten, und hatten dann einen tollen Abend.

Am Dienstag, den 13. begann dann unser Aufbruch in den Norden. Erstmal von Ko Phangan ueber Ko Samui nach Donsak mit dem Schiff, mit dem Bus weiter zum Bahnhof nach Surat Thani und dort dann mit dem Nachtzug nach Bangkok. Wir hatten extra im Liegewagen reserviert und waren einigermassen ueberrascht, als wir in unseren Waggon traten. Nicht Abteile wie in Deutschland erwarteten uns, sondern einfach links und rechts jeweils zwei Betten uebereinander, das obere schmaler als das untere, mit einem kleinen Vorhang zum Schutz der Privatsphaere davor. Als wir es uns bequem gemacht hatten, dachten wir eigentlich, wir wuerden gut schlafen koennen. Doch alle Nase lang hielt der Zug in irgendeinem Kaff an, der Schaffner bruellte irgendwas, die Leute stiegen ein und aus. Um sechs Uhr morgens wars mit der Ruhe endgueltig vorbei, als die Zugangestellten alles moegliche, vom Fisch ueber Wasser bis hin zur Nudelsuppe verkauften. Alles wurde lautstark angepriesen.




In Bangkok am Bahnhof angekommen haben wir erstmal unsere Tour nach und in Chiang Mai geplant, wo wir am selben Abend hingefahren wollten. Unser "Rundumsorglos"-Paket beinhaltet ausserdem die Uebernachtung in Chiang Mai, eine zweitaegige Trekking-Tour, Transfer zum Bahnhof von Chiang Mai und die Rueckfahrt mit dem Bus nach Bangkok. Wir werden wohl auf Elefanten reiten, Wildwasser Rafting machen und in einem "Village" schlafen, wo wir mit den Einheimischen zusammen kochen.

Den Tag in Bangkok (14. Januar) haben wir mit Sightseeing und in einer Shoppingmall vertrieben, wo wir erschoepft im Starbucks sassen und auf die Busabfahrt gewartet haben. In der Shoppingmall haben wir noch schnell unsere von Sonne und Salzwasser leicht angegriffenen Haare nachschneiden lassen.
Die Busfahrt war auch weniger angenehm, in einem ganz normalen Bus kann man eben nicht sooo gut schlafen. Um 5.30 Uhr heute morgen sind wir also in Chiang Mai angekommen. Unser Zimmer war (obwohl versprochen) noch nicht frei, wir haben aber zwei Decken und Kissen bekommen und es uns auf den Holzbaenken am Pool "bequem" gemacht und dort noch zwei Stuendchen geschlafen. Als unser Zimmer dann endlich fuer uns bereit war, haben wir uns dort hingelegt und sind dann zu einer vernuenftigen Zeit, 11 Uhr, wieder aufgestanden, haben lecker gefruehstueckt und waren in der Stadt unterwegs. Jetzt ruhen wir uns noch ein bisschen aus, um 18 Uhr haben wir ein Meeting mit dem Guide von der Tour und danach wollen wir noch auf den Nightmarket hier.


Vermutlich melden wir uns erst wieder aus Australien, oder am 19. Januar (unserem Flugtag) nochmal kurz aus Bangkok. Wenn alles gut geht, landen wir am 20. Januar um 06:05 Uhr Ortszeit in Sydney und haben dann zehn Stunden Zeitverschiebung zu Deutschland, sind also noch weiter vor euch.

Viele Gruesse!

Freitag, 9. Januar 2009

Der Countdown beginnt - unsere vorletzte Thai-Insel...

Nach dem anstrengenden und vor allem leicht Nerven aufreibenden Visa Run haben wir uns erstmal - wie koennte es anders sein - mit einem Strandtag belohnt. Von Krabi aus sind wir ca. 45 Minuten mit einem Longtailboot an einen Strand gefahren. An diesem Strand haben uns vor allem die aussergewoehnlichen Felsformationen beeindruckt. Theoretisch haette man dort auch Klettern koennen. Wir haben dann doch lieber unser Handtuch am Strand ausgebreitet, im Meer gebadet und zwischendurch einem Verkaeufer zwei Maiskolben abgekauft.
Am naechsten Tag ging's weiter nach Ko Samui. Laut Auskunft im Hotel sollten wir um halb vier - nach einer Busfahrt und einer Faehrenfahrt - dort sein. Daraus ist am Ende halb sechs geworden, weil wir sowohl auf den Bus, als auch auf die Faehre eine Stunde warten mussten. Auf die Zeitangaben sollte man generell nicht so sehr vertrauen, bzw. immer ein paar Stunden aufschlagen. Klar, dass wir uns auf Ko Samui dann gestern und heute auch erstmal wieder mit Strand und Meer belohnen "mussten".
Wir wollen die Sonne und das Meer auch noch richtig geniessen, da wir nach Ko Samui "nur noch" nach Ko Phangan gehen und uns dann noch ein wenig Richtung Norden (in malariafreies Gebiet versteht sich) und nach Bangkok begeben wollen. Das heisst, mit Meer in Thailand ist dann Schluss. Heute haben wir uns auch noch einmal eine Ruecken- und Schultermassage inklusive Meeresrauschen im Hintergrund gegoennt. Ausserdem haben wir vor heute frueh ins Bett zu gehen, um uns fuer die legendaere Full Moon Party morgen Abend auf Ko Phangan auch richtig auszuschlafen.

Montag, 5. Januar 2009

Visa Run, Zufall oder auch Punktlandung

Auf PhiPhi haben wir drei sehr relaxte Tage verbracht (okay, das ist keine Neuigkeit), am ersten Tag haben wir die "Stadt" erkundet, unseren Visa Run klar gemacht und einen Ausflug gebucht. Danach lagen wir faul in den Liegestuehlen einer Strandbar und haben den Ausblick auf ein tuerkises und kristallklares Wasser genossen. Unser Hotel, PhiPhi Hill Resort, lag am Longbeach, zu Fuss nur schwer durch den Dschungel und ueber Felsen zu erreichen, mit dem Longtailboat fuer 200 Baht (4 Euro - Abzocke) aber kein Problem.
Am zweiten Tag sind wir also frueh aufgestanden, ueber Stock und Stein an den Hauptstrand, haben dort Flossen anprobiert, Schnorchel und Maske ausgeteilt bekommen und mit circa zwanzig anderen schnorchelwuetigen Touristen ab aufs Boot. Wir sind den ganzen Tag die verschiedenen Inseln rund um PhiPhi abgefahren, mit dem Kanu bis unter die Felswaende gepaddelt, anmutig im Wasser geschnorchelt und tolle Fische gesehen und todesmutig (Chrissi) vom oberen Rand des Bootes ins Wasser gehuepft.

Zwischendurch gabs Fried Rice und Hinweise zu den einzelnen Inseln. Aber im Endeffekt wird das fuer euch schwer nachzuvollziehen sein, da jede Insel einen wunderschoenen Strand hat und das Wasser glasklar und tuerkis ist. Den letzten Tag sind wir einfach faul bei uns am Longbeach gelegen und haben uns die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, Fruchtshakes und Fruechteteller genossen und im Meer geplanscht.
Heute dann der Visa Run. Erst mit dem Schiff nach Krabi, dort wurden wir von einem Taxifahrer abgeholt, der uns an die thailaendische Grenze in der Naehe von Satun gebracht hat. Davor hat er angehalten. Wir sind ausgestiegen und erstmal aus Thailand ausgereist. Dann fuenfzig Schritte gelaufen und am malayischen Grenzhaeusle das Arrival-Formular ausgefuellt. Einmal ums Haeusle rum und auf der anderen Seite die Departure-Card ausgefuellt und wieder ausgereist. Weiter spaziert zum thailaendischen Ankunftsbuero, dort die Arrival-Card ausgefuellt und mit dem Reisepass abgegeben. Dann erstmal gezittert und schliesslich in Freudenschreie ausgebrochen. Davor hatte uns noch die Frau aus der Reiseagentur erzaehlt, dass man, reist man am Tag des Stempelaufdrucks (also dem Visaende) aus Thailand aus und wieder ein, bekommt man nur 13 Tage. Da unser Flug von Bangkok am 19. Januar geht, brauchten wir aber definitiv 14 Tage. Aber in der Agentur meinten sie, das sei kein Problem, man haette eben einen Tag "Overstay" und muesste dann am Flughafen 500 Baht (10 Euro) zahlen. Sollte an diesem Tag aber irgendwas passieren, kommt man ins Gefaengnis, weil man ja illegal im Land ist. Aber zurueck zum Thema Freudenschrei: Der Stempel zeigt den 19.Januar. Punktlandung. Glueck. Schicksal. Wie auch immer. Alles gut auf jeden Fall. Unser Hotel in Krabi ist auch sehr schoen und mitten im Zentrum. Waren gerade erstmal schoen essen und werden auch bald ins Bett gehen. Reisen ist anstrengend. Morgen dann nochmal Strand und dann weiter nach Ko Samui.
Viele Gruesse an alle!

Donnerstag, 1. Januar 2009

Silvester mal anders

Unsere Tage auf Phuket sind eigentlich nicht gross der Rede wert, wir haben uns einen Roller gemietet und cruisen mit dem zu den verschiedenen Straenden auf der Insel. Eigentlich duerfen wir den Roller vermutlich gar nicht fahren, es steht eine dicke 125 drauf und die duennen Raeder und der Tacho deuten auch darauf hin, dass er deutlich schneller als 60 km/h faehrt. Aber wir haben's nicht ausprobiert und wurden auch nicht angehalten. Ausserdem faehrt hier eh jeder, wie er will. Da ists auch nicht aufgefallen, dass Katha mindestens einmal nicht den Linksverkehr beachtet hat ;-).
Gestern war natuerlich auch hier Silvester. Wir haben uns mit einigen aus dem Hostel verabredet, um zusammen zum Patong Beach zu fahren. An diesem schrecklich vollen Strand waren wir am ersten Tag schon zum Baden und wollten da eigentlich nicht mehr hin, aber es war klar, das dort am meisten los sein wird. Die anderen sind mit dem Taxi hingefahren, wir mit dem Roller. Wir wollten uns eigentlich in einer Strasse, aehnlich der Schinkenstrasse auf Malle, treffen. Als wir dort ankamen war aber schon klar, dass das nicht klappen wird. Die ganze Strandpromenade war ueberfuellt mit betrunkenen und feierlustigen Touristen, ebenso diese Schinkenstrasse, die wir nur einmal hin und her gelaufen sind und erstmal genug hatten. In einer Ecke waren Bars, in denen nur Thaigirls gearbeitet haben und an dessen Tresen nur, aber wirklich ausnahmslos, weisse Touristen sassen, einer hat sogar seinen Kopf in das Dekoltee der Kellnerin gesteckt. Also damit werden wir uns wohl nie anfreunden koennen. Jedes Mal, wenn wir einen Weissen mit einer Thaifrau sehen, ueberlegen wir, ob sie das wohl freiwillig macht und was das fuer ein Gefuehl sein muss.
Aber zurueck zu Silvester. Wir hatten also genug von betrunkenen und kotzenden Touristen und sind zurueck an den Strand. Bereits seit halb elf wurde hier ein Feuerwerk nach dem anderen gezuendet und zum Teil waren ganze Strandabschnitte in Rauch gehuellt. Auch ziemlich gefaehrlich, wenn ganze Chinaboellerschnuere durch die Menge gezogen werden. Zudem gab es diese chinesischen Lichter zu sehen, die den ganzen Himmel erleuchteten, wunderschoen!
Insgesamt war es das laengste Feuerwerk, das wir je gesehen haben. Danach sind wir noch in eine Disco an der Promenade (in die "Schinkenstrasse" haben wir uns nicht getraut) und haben bis morgens frueh getanzt, bevor wir den halbstuendigen Weg ueber den Berg auf die andere Seite der Insel mit dem Roller angetreten haben. Heute waren wir nochmal an einem Strand (wer haett's gedacht), dem Katong Beach. Wieder sehr schoene Wellen zum reinhuepfen und reinspringen. Morgen gehts weiter nach PhiPhi. Vielleicht machen wir einen Tauchkurs...