Sonntag, 28. Dezember 2008

Island Hopping continues...

Unser Heiliger Abend auf Ko Lipe verlief doch recht aussergewoehnlich. Das Essen in "Jack's Jungle" ist ausgefallen, weil wir schon auf dem Hinweg in der Daemmerung trotz Taschenlampen ueber Stock und Stein gestolpert sind und den Rueckweg durch den "Jungle" dann doch nicht im Dunklen zuruecklegen wollten. Die - dazu auch guenstigere - Alternative war ein Dinner am Strand, das wir richtig genossen haben. Danach ging's noch in eine Bar, in der die "Brown Sugar Band" (wer kennt sie nicht?!) gespielt hat. Diese Rockband war unglaublich - 4 schmaechtige Thais mit solchen Rockroehren haetten wir nicht erwartet. Ein bisschen Tanzen im Sand vor der Buehne und unser Weihnachten hatte tatsaechlich etwas sehr besonderes! Ko Lipe war eine tolle Insel mit schoenen Straenden. Die Insel war gerade mal gross genug, dass eine einzige Strasse von einer Seite zur anderen fuehrte. Keine Autos (nur Roller), keine Bankautomaten. Nach Ko Lipe ging's weiter nach Ko Lanta. Das war unsere bisher anstrengendste Reise. Wir waren etwas ueber zehn Stunden unterwegs; zunaechst mit einem Longtailboat, dann mit einer Faehre, dann mit einem Minibus, einem weiteren Minibus, zwei weiteren Faehren und zuletzt einem Taxi, das uns zu unserer Unterkunft (mal wieder ein Bungalow in Strandnaehe) gebracht hat. Auf Ko Lanta haben wir zwei ruhige Tage verbracht und uns erstmal eine Massage gegoennt, die nicht nur entspannend war, da doch Einfluesse der Thai Massage unsere Wirbel krachen lassen haben. Eigentlich wollten wir nur eine entspannende Oel- bzw Rueckenmassage...Heute ging's weiter nach Phuket. Hier wollen wir uns morgen als erstes nach unseren weiteren Moeglichkeiten erkundigen, die die Verlaengerung unseres Aufenthalts in Thailand angehen. Wir hoffen, dass wir die 15 Tage einfach verlaengern koennen, ohne aus- und wieder einreisen zu muessen.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnachten







Liebe Familie und liebe Freunde, wir wuenschen euch allen ein ganz schoenes Weihnachtsfest! In Gedanken sind wir bei euch. Wir werden heute Abend in "Jack's Jungle" dinnieren - mit thailaendischen Buffet und live Musik. Den Tag haben wir am Strand verbracht und diese tollen Fotos geschossen:


Bis ganz bald!

Sonntag, 21. Dezember 2008

Die letzten Tage in Malaysien

So, das ist heute unser letzter Abend in Malaysien. Gestern haben wir uns einen Motorroller gemietet und sind zu einem bekannten Wasserfall gefahren, in dem man auch baden kann und einige Stufen rutschen kann. Der Wasserfall liegt, wer haett's gedacht, an einem Berg, den man erstmal bezwingen muss. Wir dachten ja, dass wir vom Rucksack-Tragen einiges an Kondition bekommen haben, trotzdem kamen wir schwitzend und nach Luft schnappend oben an, doch der Ausblick und das kalte Wasser haben uns fuer alles entschaedigt. Wir haben dann auch noch gleich ein paar Leute getroffen, die auch am Cenang Beach wohnen und mit ihnen einige Stunden dort verbracht. Danach sind wir zurueck gefahren, wobei der Roller erst nicht anspringen wollte und wir Hilfe von diversen Maennern gebraucht haben, bis er doch ging. Aber es war nicht unser Fehler!
Abends haben wir uns spontan zu einer Gruppe von ungefaehr 20 Leuten zum Abendessen gesetzt, die wir bereits vom Strand und vom Wasserfall her kannten. Es war wirklich sehr lustig, das Sprachenwirrwar, jeder hat einen anderen Akzent und die tollsten Geschichten werden ausgetauscht. Als Michael, der Kellner, uns schon zum dritten Mal gebeten hatte zu zahlen, sind wir an den Strand und dort wurde erstmal ein grosses Lagerfeuer (eigentlich verboten) gemacht. Ploetzlich waren da knapp 30 Leute, die alle erzaehlt, getrunken und gefeiert haben. Die perfekte Party zu Chrissis Geburtstag! Auch wenn der Gesang etwas schleppend war, war es auf jeden Fall einzigartig. Bis in die fruehen Morgenstunden sassen wir da. Nach drei Stunden Schlaf ging es dann zum Island Hopping.
Gerade heute war es wieder sehr stuermisch und das kleine Boot ist nur so ueber die Wellen geflogen. Und aufgeprallt. Die erste Insel hatte tolles klares Wasser und viele freilaufende Affen, die allerdings sehr verwoehnt sind mittlerweile und von den Besuchern gefuettert werden und agressiv werden, wenn man ihnen nichts zu essen gibt. Danach haben wir Adler beobachtet, wie sie ueber dem Meer auf Beute warten. Langkawi besteht ja aus 99 kleinen Inseln und es ist wirklich ein Erlebnis, zwischen diesen hin- und herzufahren. Manche bestehen nur aus einem riesigen, mit Baeumen bewachsenen Felsen. Auf der letzten Insel gab es einen Suesswassersee, wie auch immer der da hin kommt. Dort haben wir noch gebadet und sind dann wieder zurueck auf die Hauptinsel und zum Cenang Beach gefahren, wo wir bis zum Sonnenuntergang noch weitergebadet haben und Chrissis Geburtstag gefeiert haben. Gerade waren wir noch Essen und jetzt gehts mal wieder ans Packen, morgen frueh um acht muessen wir am Speedboat nach Ko Lipe sein. Gestern haben wir erfahren, dass man sowohl auf dem Land- als auch auf dem Seeweg nur ein Visum fuer 15 Tage bekommt. Wir wollen aber knapp 30 Tage bleiben. Also entweder muessen wir zwischendrin nochmal kurz aus- und wieder einreisen, oder man hat uns auch gesagt, dass wir vielleicht in Phuket das Visum verlaengern koennen. Mal sehen, wie das weitergeht. Irgendein Weg wird sich aber bestimmt finden...

Freitag, 19. Dezember 2008

Round the islands

So, nachdem nun doch einige Zeit vergangen ist, hier der naechste Bericht.
Die Tage in Georgetown waren relativ ereignislos, wir haben uns die Stadt angeschaut und vor allem Zeit in Internetcafes verbracht, um die weitere Reise zu planen. Eine Inselrundfahrt haben wir noch gemacht, bei der wir beide die einzigen Teilnehmer waren. War wirklich sehr interessant, wir haben auch ein Einheimischendorf besucht und wissen nun auch, wo Ananas, Papaya und Drachenfrucht wachsen.

Am Donnerstag sind wir frueh aufgestanden, um die Faehre nach Langkawi zu bekommen. Drei Stunden hat die Fahrt gedauert und es war auch gut, dass sie keine Minute laenger ging. Auf der rauhen offenen See wars neamlich ziemlich stuermisch, so dass nach einigem Gewackele und Schieflage des Bootes ein Angestellter zu jedem Passagier kam und mit einer Box in der Hand und einer sehr eindeutigen Geste Kotztueten angeboten hat. Waehrend Chrissi "seelenruhig" an ihrem Platz sitzen geblieben ist, hat Katha sich auf dem Aussendeck an das Gelaender geklammert und verzweifelt versucht, den Horizont im Blick zu behalten. Aber es ist alles gut gegangen ;-). Noch etwas benommen angekommen sind wie immer tausende Malayen auf uns eingestuermt, um uns ein Taxi, eine Inselrundfahrt oder ein Faehrticket anzubieten. Wir haben uns zu den einzelnen Staenden vorgekaempft und erschrocken festgestellt, dass unser naechstes Ziel Ko Lipe nur per Speedboat zu erreichen ist, das stolze 125RM kostet, also 25 Euro, kostet. Aber gut, musste sein. Dafuer hat uns unser Hostel fuer alles entschaedigt. Vor unserem kleinen Bungalow beginnt direkt der traumhafte Strand Cenang, mit weissem, unglaublich weichem Sand, Palmen und (endlich) tuerkisblauem Wasser.

Da wir diese Unterkunft leider nur zwei Naechte bekommen konnten, muessen wir uns morgen frueh fuer die kommenden Naechte was neues suchen. Aber wir sind zuversichtlich.
Tja, unser erstes Tiererlebnis im Zimmer hatten wir nun auch schon. Eine Kakerlake hat sich frecherweise in unser Badezimmer geschlichen und Chrissi auf dem Klo erschreckt, sie hat aber sehr gut reagiert und den Eindringling in der Tuerspalte zerquetscht. Ein Foto gibt es natuerlich auch. Wir hoffen, dass das die Einzige war und jetzt nicht die Rache der Artgenossen folgt. Aber nachdem wir alle Ritzen mit Klebeband verschlossen haben, konnten wir gut
schlafen.
Gestern und heute waren wir nur am Strand und haben wunderschoene Sonnenuntergaenge gesehen. Morgen wollen wir mit einem Roller zu einem tollen Wasserfall, am Sonntag (Chrissis Geburtstag) gehts zum Island Hopping und Eagle Feeding und am Montag frueh dann weiter nach Ko Lipe, Thailand, wo wir auch Weihnachten verbringen werden.
Uns geht es immernoch sehr gut, unsere einzige Sorge ist, dass uns beim Sonnenbaden keine Kokosnuesse von den Palmen ueber uns auf den Kopf fallen.
Und ein bisschen Schnee wuerde zur Abkuehlung mal ganz gut tun - aber nur fuer fuenf Minuten.

Montag, 15. Dezember 2008

Palau Pangkor oder Life is a beach or a crab....











Zurueck von unserer ersten Insel und noch nicht einmal (sehr) sonnenverbrand. :) Von Kuala Lumpur ging's am Freitag mit dem Bus zunaechst nach Lumut. Die Fahrt dauerte etwas ueber vier Stunden. Nach ca. zwei Stunden hatten wir eine Reifenpanne. Der Busfahrer wollte irgendwie nicht mit uns darueber reden - ist nur einfach mal auf dem Standstreifen stehen geblieben und dann aber weitergefahren. Gott sei Dank nur bis zur naechsten Werkstatt, wo der Reifen erstaunlich schnell gewechselt wurde und die Fahrt nach ca. 15 Minuten weiter gehen konnte. In Lumut angekommen haben wir die Faehre auf Palau Pangkor genommen. Wir waren ca. 45 Minuten unterwegs. Vor, neben und hinter uns verteilt sass eine indische Familie. Die Familienverhaeltnisse waren nicht so einfach festzustellen. Auf jeden Fall waren es viele und vor allem viele Kinder, die uns mit grossen Augen angeschaut haben. So weisse Haut sieht man hier halt doch nicht sooo oft. Auf der Insel angekommen ging's mit einem rosa Taxi zu unserer Unterkunft: eine kleine Holzhuette nur durch eine weitere Reihe Huetten vom Strand getrennt. Unser kleines Haus hat uns auf Anhieb gut gefallen. Unsere Nachbarn: ein Inder, der mit einer Gruppe von 40 Jugendlichen aus KL auf Palau Pangkor war. Die Jugendlichen haben in Zelten etwas weiter von uns entfernt gewohnt. Wir wurden gleich freundlich zum Essen und Spiele spielen eingeladen. Unser Hunger war jedoch so gross, dass wir nicht laenger warten konnten und am Strand entlang gelaufen sind und dort bald was gefunden hatten. Holztische am Strand mit Kerzen, das Restaurant nur durch brennende Fackeln abgesteckt. Das war unser Ziel - "Daddy's Cafe"! Das Essen war super lecker und hat mit dem tollen Blick auf das Meer noch besser geschmeckt. Schnell war uns klar, dass dies auch die Anlaufstelle fuer die naechsten zwei Abende werden wuerde. :) Die naechsten zwei Tage haben wir einfach nur am Strand gelegen, gelesen, Sonne und Meer genossen und richtig entspannen koennen. Auch am Strand waren wir die exotische Attraktion. Der ein oder andere wollte ein Foto schiessen, die Leute haben uns gegruesst und die Jugendgruppe aus KL hat uns bei einem ihrer Spiele uns mit Fragen geloechert. Das kulinarische Highlight war wohl Katha's gestriges Essen in Daddy's Cafe: CRAB. Katha hatte eigentlich mit kleinen Krabben gerechnet, die schoen geschaelt auf dem Teller angerichtet waren. Als uns dann jedoch diverse Servietten und eine Schuessel mit Wasser auf den Tisch gestellt wurde, waren wir uns dessen nicht mehr so sicher. Die Anmerkung des Kellners "don't be shy, just use your hands" und das Gericht, das dann serviert wurde sorgten fuer Aufklaerung. Katha hatte einen ganzen Krebs auf dem Teller liegen. Wie so ein Krebs halt aussieht - mit Scheren und allem drum und dran.... Tja, dann ging's halt doch an die Puhl-Arbeit. Zwei Bissen Fleisch sind sicher bei rumgekommen. Der Rest war zu kompliziert. So lernt man beim Bestellen der Gerichte immer wieder was dazu!
Heute morgen ging's dann weiter mit dem Bus nach Butterworth. Wieder ca. drei Stunden Fahrt mit dem Bus und mit der Faehre weiter nach Palau Penang in die Stadt George Town. Hier wohnen wir mit fuer unsere Verhaeltnisse hoechstem Komfort in einem Hotel. Wir sind es gar nicht mehr gewohnt, dass der Duschkopf nicht direkt ueber dem Wasserkasten der Toilette haengt, es zum Fruehstueck mehr als eine Scheibe weisses Toast geben soll und es tatsaechlich einen Aufzug gibt! Mehr ueber unsere Erlebnisse von Palau Penang folgt bald!

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Batu Caves, Twintowers und Fernsehturm

Gestern haben wir erstmal ausgeschlafen, einige organisatorische Sachen erledigt, wie zum Beispiel das Busticket nach Lumut gekauft, von wo aus wir auf die einsame Insel Pangkor reisen werden. Dann hatten wir erstmal genug von der Stadt und sind zu den Batu Caves gefahren, sie liegen etwa 13 km ausserhalb der Stadt. Sie sind eine hinduistische Pilgerstaette, an der die Inder den Sieg des Guten ueber das Boese feiern und der Goettin Shiva danken. Erstmal muss man ungefaehr 300 steile Treppen den Berg hinauf, um die Hoehle zu erreichen. Dann ist es eigentlich eine ganz normale Tropfsteinhoehle, wie wir sie auf der Schwaebischen Alb haben. Ausser halt mit Tempel und Affen. Dann wieder in die Stadt, essen in einem europaeischen Restaurant (das mit den Strassenstaenden ist uns noch nicht so geheuer) und lustiger Abend mit betrunkenen Englaenderinnen. Ausserdem haben wir von ihnen viele Tipps fuer Thailand bekommen und sind jetzt bestens informiert.

Heute haben wir dann wieder ausgeschlafen und uns auf den Weg zu den Twintowers gemacht. Fuer die Gratistickets muss man sich spaetestens um halb neun morgens anstellen und kann dann nur bis zur Aussichtsplattform in den 20.Stock fahren. Da wir dafuer zu spaet waren, sind wir auf den Fernsehturm von KL gefahren, den vierthoechsten der Welt. Von dort aus hat man einen tollen Blick ueber die Stadt und kann sogar auf die Petronas Towers hinab schauen, da der Fernsehturm auf einem Huegel steht. Am besten war aber unsere private Fuehrung durch den kleinsten Regenwald der Welt, das Gruen auf dem Huegel naemlich, auf dem der Turm steht. Hier gibt es zwei Affenarten (eine Art ist die David-Beckham-Rasse), verschiedene Baeume und Kraeuter und anscheinend auch Spinnen und Schlangen, die haben wir aber nicht gesehen. Unser Fuehrer Raj war einfach nur witzig und hat uns gut unterhalten. Danach sind wir zurueck zum Hostel, gerade rechtzeitig, da es mittlerweile seit zwei Stunden regnet und gewittert. Naja, da unser Internet anscheinend nicht geht, bzw. Jerry (malayischer Hostelbesitzer und schwul) nicht da war, sind wir jetzt in einem Internetcafe. Jetzt gehen wir auf Essen- und Supermarktsuche, um uns fuer die Insel einzudecken. Kann sein, dass ihr die naechsten drei Tage nichts von uns hoert. Wir wissen nicht, ob es da Internet gibt oder nicht. Aber am 15.12. fahren wir voraussichtlich auf Palau Penang, von dort werden wir uns bestimmt wieder melden.


Dienstag, 9. Dezember 2008

Kuala Lumpur

Hallo!
Also das mit dem Internet war so gemeint: Wir hatten im Hostel kein Internet, mussten aber in ein Internetcafé gehen, um zu sehen, 
ob eines der Hostels hier in KL zurück
 geschrieben hat. Und da man in Internetcafés zahlen muss, haben wir auf den Blog-Eintrag verzichtet.
Die letzten beiden Tage in Melaka waren sehr aufregend. Als wir am Sonntag ang
ekommen sind, hat es geregnet und die Stadt ist einfach nur voll und laut. Überall ist es für europäische Verhältnisse dreckig, auf den Straßen wird gekocht und jeder Europäer wird angestarrt. Mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt. Das Hostel war echt okay, auch wenn wir im ersten Moment dachten, dass es da garantiert Kakerlaken hat. Haben aber nur welche auf der Straße gesehen. 

Sind dann gleich los wieder zum Busbah
nhof, um das Ticket nach KL zu kaufen und haben einige Stunden in der Mall dort verbracht. 
Dann wollten wir zum "Nightmarket" in Little India. So stand es zumindest auf dem Stadtplan. Alles klar, den Bus genommen, den ein Helfer uns am Busbahnhof empfohlen hat. Als wir in den Bus eingestiegen sind, wollte der Busfahrer aber keinen Nightmarket kennen. Sind dann irgendwo ausgestiegen, wo wir dachten, dass es in der Nähe sei. War es aber nicht. Waren komplett out of town und sind zu der portugiesischen Siedlung gelaufen, wo auch ein Hotel war. Dort haben wir uns nett mit de
m Pförtner unterhalten bis das Taxi kam. Der Nightmarket war dann echt schön, in Chinatown war der allerdings. Dann wollten wir wieder zum Hostel und haben einen Polizisten gefragt. Der hat uns, der Einfachheit halber, einmal komplett um die Stadt geschickt. Über verlassene
 Parkplätze und unfertige Brücken haben wir dann gut 1,5 Stunden gebraucht, bis wir zu Hause waren. Dann war auch gut und wir haben gleich mal bis zum nächsten Morgen um 12 geschlafen.
Da es im Hostel kein Frühstück gab, sind wir zu einer anderen Mall und haben uns mal Donuts und Cappucino gegönnt. 
Danach haben wir die Stadt angeschaut mit dem holländischen Viertel, dem Aussichtspunkt St. John's Hill, Chinatown und Little India. Außerdem  zwei wunderschöne chinesische Tempel 
und eine Moschee. Das war auch die letzte Moschee, die wir auf der Reise angeschaut haben. Und das kam so: Aus den alten Zeiten hat jedes Haus einen Zulauf zum "Fluss". Wir laufen also an der Moschee vorbei. Chrissi: "Schau mal Katha, der Bach ist rot!". Wir haben geschaut, woher das Rote kommt und haben gesehen, dass im Hinterhof der Moschee gerade diverse Tiere geschlachtet wurden, ein Rind lag noch zuckend auf dem Boden, die Männer haben andere Teile zersägt und sämtliche Überbleibsel und das Blut sind halt durch die Rinne in den Bach geflossen. Und der Gestank.....Bah. Also, das war die letzte Moschee. Ist jetzt vorbelastet. Sind dann wieder in eine Mall geflüchtet und haben dort den Abend mit einem Crèpe ausklingen lassen.
Heute Morgen sind wir dann in den Bus nach Kuala Lumpur (KL) gestiegen und vor einer Stunde angekommen. Das Hostel macht einen etwas besseren Eindruck als das in Melaka, aber immernoch kein Vergleich zu dem in Singapur.
 
Naja, Kuala Lumpur ist groß und laut und es ist heiß. So langsam sind wir beide glaub reif für die Insel, auf die wir hoffentlich am Freitag fahren, wenn wir ein Hostel bekommen.
Ach ja, wir haben auch den ersten Verlust zu beklagen. Chrissis Schuhe wurden in Melaka
 geklaut. Hier muss man überall am Eingang oder auf der Treppe die Schuhe ausziehen. Und man könne sie da auch ruhig stehen lassen, hieß es. Naja, als wir gestern Abend zurück gekommen sind, waren sie weg. Und der Besitzer meinte noch, dass sie sich vielleicht jemand ausgeliehen hätte und sie morgen wieder da sind. Ah ja. Waren sie natürlich nicht, aber damit hatten wir schon gerechnet. Naja, jetzt müssen wir eben Schuhe kaufen gehen. Es gibt schlimmeres ;-). Bis bald!

 

Sonntag, 7. Dezember 2008

Kein Internet

Hallo ihr Lieben!
Vielen vielen Dank fuer die vielen Kommentare! Sind total begeistert, wie gut das funktioniert.
Sind heute gut in Melaka angekommen, haben nur kein Internet. Den naechsten ausfuehrlichen Post gibt es am Dienstag dann aus Kuala Lumpur.
Nur so viel: Hier ist einiges anders...
Liebe Gruesse!

Samstag, 6. Dezember 2008

Sentosa und der Umzug fuer eine Nacht

Die letzte Nacht war die schlimmste von allen (also drei :-)). In unser 11-Bett-Zimmer sind vier Englaenderinnen eingezogen. Eine von denen schnarcht die ganze Nacht. Durchgehend, ohne Pause. Die andere hat Schnupfen und leidet unter anderem am Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Jeden Huster oder Nasenhochzieher beendet sie mit einem jammervollen und bemitleidenswerten Gestoehne. Als das nichts half, rief sie ploetzlich: "Ahhhh, bed bugs! Three of them fell on my face!". Gut, ganzes Zimmer wach, Ziel erreicht. Schade nur, dass zwei Tage vorher das ganze Zimmer grundgereinigt wurde und mit Insektenspray jedes nicht vorhandene Ungeziefer getoetet wurde. Zumal sie im oberen Bett lag. Und dann gleich drei auf einmal? Naja...trotzdem ist man verunsichert und kann erstmal nicht einschlafen. Dann ging das Geschnarche weiter. Doch genug davon, schliesslich sind wir jung, dynamisch und ueberhaupt, war also kein Problem. Haben nach dem Fruehstueck im "Sleepy Sam's" ausgecheckt und sind die 700 Meter (gefuehlt 3 Km) zum naechsten Hostel gelaufen. Dort haben wir eingecheckt und uns auch gleich auf den Weg nach Sentosa, einer Insel vor Singapur, gemacht.


Dort gibt es drei sehr schoene Straende und viele andere Attraktionen, die aber alle ziemlich teuer sind. Die Vergnuegungsinsel der Singapurer eben.


Wir haben den ersten Strandtag unserer Reise sehr genossen, auch wenn wir nicht im Wasser waren. Um halb fuenf nachmittags ist uns eingefallen, dass ja Nikolaus ist. Kurz haben wir ein Weihnachtsliedchen angestimmt und dann war gut ;-). Zurueck im Hostel haben wir uns mit den letzten 10 Sing.Dollar (ungefaehr 5 Euro) auf den Weg gemacht, um etwas zum Abendessen zu finden. Die empfohlenen Restaurants aus dem Reisefuehrer haben mittlerweile entdeckt, dass die Touristen zu ihnen kommen und sind zu teuer fuer uns Backpacker geworden. Also haben wir beim Fastfood-Inder leckeres Bhatura und Irgendwas Masala gegessen.


15 Cent sind uns noch geblieben, die wir wohl nicht mehr ausgeben werden, denn morgen gehts weiter nach Melaka, Malaysia. Um 8.30 Uhr faehrt der Bus. Also nichts mit Ausschlafen.

P.S.: Mama Maurer, die Spinne ist nur fuer Dich!

Freitag, 5. Dezember 2008

Vom Verschlafen, Suchen, Finden, Ausbuchungen...und Chinatown

Hallo Ihr,
heute morgen sind wir etwas erstaunt ueber die Uhrzeit wach geworden. Wir waren uns auch nicht sicher, ob wir der gestern in Little India ergatterten Uhr trauen konnten, aber wir haben tatsaechlich bis um elf Uhr geschlafen! Noch vor dem Fruehstueck wollten wir dann unseren Bus fuer morgen nach Malaysia buchen. Leider waren saemtliche Busse wegen eines Public Holidays am Montag, den wohl viele mit ihren Familien ausserhalb von Singapur verbringen, ausgebucht. Uns wurde geraten, stattdessen einmal nach einem Zug zu schauen. Also haben wir uns gleich aufgemacht zur Railwaystation. Wir mussten auch nur etwa 10 mal Leute auf der Strasse ansprechen, wie wir diese finden. Am Ende haben wir dann festgestellt, dass sie auch im 3. unserer gefuehlten 10 Stadtplaene verzeichnet ist.... Dort angekommen konnte man uns leider nur mitteilen, dass die Zuege ebenfalls alle ausgebucht sind. Also sind wir zum Hostel zurueckgekehrt. Uns blieb nichts anderes uebrig, als eine Nacht zu verlaengern. Leider war das Hostel auch schon ausgebucht.... So, als letzte Moeglichkeit blieb uns dann nur noch ueber's Internet eine neue Uebernachtungsmoeglichkeit fuer eine Nacht in Singapur zu suchen, dann schon mal einen Busplatz fuer die Fahrt nach Malaysia am Sonntag zu ergattern und gleich auch schon die Uebernachtung in Melaka - unserem ersten auserwaehlten Ziel in Malaysia (ca. 4 Std. Busfahrt von Singapur) zu sichern. Busticket fuer Sonntag war kein Problem, Uebernachtung in Melaka war auch relativ schnell schnell (per SEHR abenteurlichen-gebrochenen Englischkenntnissen beiderseits) gebucht und unsere Uebernachtung morgen scheint ein Glueckstreffer zu sein. Das Hostel hat naemlich heute (!!) erst neu eroeffnet. Manchmal ergeben sich die Dinge dann halt doch irgendwie. Inzwischen war schon etwa fuenf Uhr und wir haben uns noch auf den Weg nach Chinatown gemacht, das wir gestern nur vom Bus aus gesehen haben. Sofort kamen wir uns wieder wie in eine andere Welt versetzt vor: rote und goldene Farbe an den Haeusern, chinesische Schriftzeichen, Girlanden mit roten Lampen und eine chinesische Band (mit seltsamer Floetenmusik und einer Saengerin). Das Highlight: extrem leckeres Abendessen! Satay-Spiesse und Reis mit Gemuese.


Leider hat das Essen ein wenig unser Budget gesprengt, aber dann gibt's halt morgen nur Wasser und Brot - bzw Reis - oder so. Waehrend dem Essen hat's mal wieder angefangen in Stroemen zu Regnen, was uns (so ziemlich als einzige Menschen in ganz Chinatown) mit unseren schoenen Regejacken aber nicht davon abgehalten hat weiterzulaufen und dann auch langsam den Heimweg anzutreten.
Bis bald,
Chrissi und Katha

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Walking in a winter wonderland

We wish you a merry christmas, lalalalalalaaaaaaaaaaaaaaaa.
Nein, wir sind nicht verrueckt. Oder vielleicht doch, vom Essen, wer weiss. Hier in Singapur gibt es auch Weihnachten. Trotz der verschiedenen Kulturen haengen in der City ueber die Strassen hinweg lauter Girlanden, die Hotels sind mit ueberdimensionalen Kraenzen und Weihnachtskugeln geschmueckt. Der Knaller kam in unserem letzten Bus bei der Stadtrundfahrt: Der Busfahrer hatte im Ernst einen geschmueckten Weihnachtsbaum im Bus und Fensterbilder mit Glocken und Schneemaennern an den Scheiben und aus den Lautsprechern toenten Weihnachtslieder. Das muss man sich mal vorstellen, wir fahren durch den Monsun (-regen) bei 30 Grad und 95 Prozent Luftfeuchtigkeit und die Stadt bereitet sich auf Weihnachten vor, das die Haelfte sowieso nicht feiert. Naja, jetzt haben wir Ohrwuermer.


A propos Wuermer, das Abendessen gerade eben war sehr abenteuerlich. Eine Schale voll mit Sachen, die wir nicht kennen und auch lieber nicht kennen wollen. Letztendlich haben wir aus dem Curry die Nudeln herausgepickt. Die waren gut.


Ansonsten hat uns bei der Stadtrundfahrt heute besonders Little India beeindruckt. Hier lebt wirklich eine eigene Kultur voellig abgeschottet, mit eigener Musik, eigenen Gewuerzen (fuer deutsche Nasen ziemlich anstrengend), in Saris gekleidete Frauen kaufen wagenweise Koestlichkeiten in dem indischen Kaufhaus, auf der Strasse sieht man sie aber kaum. In den Tempeln haben die Frauen eigene Gebetshallen und muessen eine Burkha tragen. Naja, ein Schild ist uns zu spaet aufgefallen und da standen wir mit FlipFlops (wo man doch die Schuhe VOR der gelben Linie ausziehen muss), T-Shirt und kurzen Hosen, nicht zu vergessen den touristischen Bauchbeutel, die Kaeppi und den Rucksack, fast in so einem Tempel drin. Sind dann schnell wieder raus und uns hat hoffentlich keiner gesehen.


Uebrigens hat es heute ab Mittags geregnet. Mal mehr, mal weniger. Als gut ausgeruesteter Backpacker haben wir schnell unsere topmodischen regencapes in koenigsblau und signalgelb angezogen und sind weitermarschiert. Nun war die Auffaelligkeit perfekt - keiner ausser uns hat Regenjacken getragen! Nur Schirme! Naja, war eh zu spaet und den Inder haette uns sowieso keiner abgenommen.
Der botanische Garten mit dem Orchideengarten, der auch auf unserer Sightseeingtour lag, war wunderschoen, wie ein riesiges Gewaechshaus. Nur eben ohne Haus, aber mit gleicher Temperatur. Tiere haben wir nur wenige gesehen: Eine Echse, einen Schmetterling und mehrere Maushoernchen (Mischung aus Eichhoernchen und Maus).
Jetzt betreten wir gleich unser Fussballzimmer, in dem wir heute Nacht trotz der neun Mitbewohnerinnen gut geschlafen haben.
Bilder kommen noch, der PC ist nicht ganz so kooperativ und schnell wie wir.
Viele Gruesse!

Mittwoch, 3. Dezember 2008

SINGAPUR


So, ihr Lieben, wir sind nun in Singapur angekommen. Der Zug aus Stuttgart nach Frankfurt hatte ausnahmsweise keine Verspaetung, der Check-In hat auch problemlos geklappt, wir haben sogar noch zwei Plaetze nebeneinander ergattert. Die meiste Zeit des Flugs haben wir verschlafen oder wurden mit Essen versorgt. Um sieben Uhr abends Ortszeit (Deutschland: 12 Uhr), nach 12 Stunden Flug, standen wir dann am Changi Airport und haben auf unser Visum gewartet. Stempel rein - alles gut und erstmal mit dem Skytrain zum MRT, eine hochmoderne S-Bahn, die uns in die Stadt gebracht hat. Unser Hostel liegt eigentlich genau in der Altstadt, in der Naehe der Arab Street. Hier ist auch die bekannte Sultan-Moschee. Von dem Tuermle aus hat uns der Muezzin auch schon freudig begruesst :-). Unser Zimmer ist nun doch ein 11-Bett und kein 6-Bett-Zimmer, aber das passt schon. Nachdem wir uns aus unseren verschwitzten Klamotten geschaelt haben (der Rucksack ist doch ganz schoen schwer und die Luftfeuchtigkeit doch ganz schoen hoch), haben wir noch einen kleinen Spaziergang durch das Viertel (Little India) gemacht und jetzt noch ein Getraenk vor dem Hostel genossen. So langsam werden wir dann ins Bett gehen, muessen uns ja an die Zeitverschiebung gewoehnen und soooo viel haben wir im Flugzeug dann doch nicht geschlafen.
Liebe Gruesse an alle,
Chrissi und Katha

Dienstag, 2. Dezember 2008

Nur noch wenige Stunden...

... dann geht's los! Gerade habe ich die letzten Sachen in den Rucksack gepackt und freue mich, dass es nicht mehr als 10 kg Gepäck sind, die ich - zunächst - mit mir rumtragen muss. Jetzt werde ich noch ein paar Anrufe machen und dann kann's auch schon losgehen! Erstes Ziel: Bahnhof in Stuttgart, wo ich mich mit Katha treffe. Um ca. 20:00 Uhr fahren wir dann mit dem Zug zum Flughafen in Frankfurt und um 23:30 Uhr geht unser Flug nach Singapur. Morgen Vormittag um ca. 11:15 deutsche Zeit (für uns ist es dann 18:15 am Abend) landen wir.
Die aktuelle Wetterlage vor Ort: 30 Grad und 96 % Luftfeuchtigkeit.... Für die nächsten Tage ist ähnliches Wetter vorher gesagt. Wie gut, dass mein Rucksack einen Regenschutz besitzt und sämtliche wichtige Dokumente in extra Schutzfolien eingewickelt sind! :-) So richtig glauben, dass es jetzt wirklich so weit ist, kann ich immer noch nicht. Meine Gedanken reichen gerade mal bis zum Flug und der Hoffnung, dass unsere erste Unterkunft, die wir schon von zu Hause aus über's Internet gebucht haben, kein Reinfall ist.
Bis ganz bald, Chrissi

Samstag, 22. November 2008

Noch zehn Tage



In nur zehn Tagen geht es los, und noch ist kein Rucksack gepackt :-). Dafür haben wir eine vollständige Reiseapotheke, alle wichtigen Impfungen, Geld getauscht, Zugtickets nach Frankfurt gekauft und das wichtigste: Wir haben für die ersten drei Tage ein Hostel gebucht und wissen nun erstmal, wo wir in Singapur schlafen.
Unsere Aufregung steigt von Tag zu Tag, doch so richtig realisieren wir das alles wohl erst, wenn wir am 2.12. um 23.30 in den Flieger steigen. Soweit kein Schnee liegt :-).

Mittwoch, 12. November 2008

Die Route

Schon vor ein paar Monaten haben wir unser "Round the World"-Ticket gebucht. Seit dem stehen auch schon die Flugziele fest. Vor Ort entscheiden wir dann, was wir im Detail sehen und erleben wollen. Hier eine Übersicht über unsere Stationen:
  • 02. Dezember 2008: Abflug von Frankfurt nach Singapur
  • 19. Januar 2009: von Bangkok nach Sydney
  • 16. Februar: von Sydney nach Auckland
  • 09. März: von Auckland nach Fiji
  • 16. März: von Fiji nach Los Angeles
  • 06. April: von Los Angeles nach New York
  • 13. April: von New York zurück nach Stuttgart (Katha) bzw. nach Atlanta (Chrissi)
  • 04. Mai: von Atlanta zurück nach München (Chrissi)

Dienstag, 11. November 2008

Begrüßung

Hallo an alle, die auf diese bisher unfertige Seite kommen!
In den nächsten Tagen werdet ihr hier lesen können, wohin es uns auf unserer Weltreise verschlägt. Ihr dürft an unseren Abenteuern und Erlebnissen teilhaben und auch eure Meinung dazu äußern. Wir hoffen, dass ihr so einen Eindruck bekommt und uns nicht ganz vergesst.